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Lücken im Lebenslauf

 

 "Sie haben Lücken im Lebenslauf. Wie kommt das?"

Ja, was antwortet man nun auf diese Frage. Insgeheim hat man gehofft, das uns die wohl am meisten gefürchtete Frage erspart bleibt. Aber natürlich fragt ein Chef danach, wenn er unseren Lebenslauf in der Hand hält. Angespannt sitzen wir auf dem Stuhl und wie sehr man sich auch auf diese Frage vorbereitet hat, in dem Moment bekommt man es mit der blanken Angst zu tun.

Wenn es sich um eine kleine Lücke von ein paar Monaten handelt, kann man noch den Joker ziehen und sagen, dass alle Bewerbungen abgelehnt wurden und man bisher einfach wenig Glück hatte.

Doch was ist, wenn man nach der Schule nicht direkt wusste, wohin der berufliche Weg gehen soll? Wenn du an der Masse an Berufen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst? Was soll man sagen, wenn man sich jahrelang in einer Orientierungsphase befand und sich queerbeet bewarb, aber sich nichts Positives ergab? Vielleicht hat man sogar mal eine Ausbildung begonnen aber wieder abgebrochen, weil man unzufrieden war und feststellte, dass der ausgesuchte Ausbildungsplatz so garnicht dem entspricht, was man erwartet hat. Eventuell hat man sogar zwei Ausbildungen abgebrochen. Alles möglich. Und es kann ganz individuelle Gründe haben.

Zum Beispiel wurde dir von klein auf nicht vorgelebt, arbeiten zu gehen und dein Geld selber zu verdienen. Es wurde daher auch nie intensiv mit dir über deine berufliche Zukunft gesprochen. Wieviel Kinder wachsen in chaotischen Verhältnissen auf aber wollen später trotzdem etwas erreichen?! Vielleicht auch gerade deswegen, weil man es nie anders kennengelernt hat. In der Schule hattest du zwar die Möglichkeiten mit Hilfe 2 bis 4-wöchiger Praktika in den einen oder anderen Beruf hineinzuschnuppern aber das war´s dann auch. Mit 16 sollst du dir dann im Klaren sein, was du lernen willst und in welchem Bereich du die nächsten 50 Jahre tätig sein magst. Ist ja das Einfachste der Welt.

Es gibt natürlich auch diese Menschen, die einfach keinen Bock auf Arbeit haben. Aber diese Menschen hätten sich niemals erfolgreich beworben und deren Bewerbung hätte auch nicht überzeugen können. Aber du sitzt ja nun gerade in diesem Vorstellungsgespräch und hast endlich die Chance auf eine berufliche Perspektive. Deine Bewerbung hat bereits überzeugt, auch mit deinem Lebenslauf. Und nun gilt es nur noch eine konkrete und nachvollziehbare Erklärung abzuliefern weshalb dein Lebenslauf eben diese Lücken aufweist.

Natürlich sagen wir nicht " Das liegt daran, dass meine Eltern überwiegend arbeitslos waren. Sie haben sich nie mit mir an einen Tisch gesetzt und mit mir über meine berufliche Zukunft geredet. Die paar Wochen Praktikum in der Schule waren auch nie aufschlussreich und die Berufe, die ich mir vorstellen konnte, waren eher sehr utopisch. Zwischendurch wurde ich krank geschrieben, weil mir der ganze Druck über den Kopf wuchs und dann musste ich mich erstmal um mich selber kümmern."

Aber was ist mit " Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen, war es mir eine zeitlang nicht möglich aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen. Heute bin hochmotiviert, weiss was ich will und bin bereit, zu zeigen was ich kann."

Diese Sache mit "aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen" klingt oft so dahergeredet. Aber es bleibt einem doch nichts anderes übrig, als die Fakten auf den Tisch zu legen. Es ist doch die Wahrheit. Die Wahrheit ohne dein halbes Leben erzählen zu müssen. Das will doch kein Chef hören.

Eins muss man sich im Kopf behalten. Ein unvollständiger Lebenslauf in den Bewerbungsunterlagen wird leider oftmals von vorneherein aussortiert. Wenn man trotzdem zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat man meist das Schlimmste schon überstanden. Nun heißt es locker bleiben und überzeugt von sich sein. Wenn du deinen bisherigen Weg für dich selber so akzeptiert hast, wie er verlief, so wirst du auch rüberkommen und dem Chef vielleicht sogar deswegen echt symphatisch sein. Wichtig ist, dass man sich nichts aus den Fingern saugt. Man weiß dann, dass man gerade Quatsch erzählt und das führt nur zu noch mehr Anspannung und Unsicherheit. Das wird ein Chef schon merken. Ausserdem haben Lügen eh kurze Beine und man muss ein gutes Gedächtnis haben, damit man sich nicht doch irgendwann mal verplappert.

 

 

 

 

 

 

 

 

21.8.15 12:33
 
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