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Die jungen Menschen von heute...

 

"Die jungen Menschen von heute..."

Diesen Satz kennt wohl jeder. Und wir können ihn nicht mehr hören. Was ist denn mit uns jungen Menschen von heute?

"Ihr seit nichts mehr gewohnt."

 Okay, und was genau sind wir nicht mehr gewohnt?

"Ihr wisst doch heutzutage garnicht mehr was harte Arbeit bedeutet."

Nein Oma, das wissen wir nicht. Aber woher auch? Mittlerweile gibt es große Maschinen und die ausgeklüngelste Technik, die uns die meisten körperlichen Arbeiten abnehmen. Darauf haben wir doch kein Einfluss.

"Und trotzdem lasst ihr euch wegen jeder Kleinigkeit krankschreiben. Früher hätte es sowas nicht gegeben!"

Glaub mir, es ist nicht einfach immer auf Abruf zu stehen, selbst wenn du eigentlich Freizeit hast. Früher gab es sowas nicht. Ihr hattet eure geregelten Arbeitszeiten und dann war`s das. Ihr hattet noch kein Internet geschweige Handys, worüber ihr ständig erreichbar sein musstet. Des Weiteren hat auch der private Stress zugenommen. Wer bleibt, zum Beispiel, heute noch für immer verheiratet? Man hat weniger familiäre Sicherheiten. Kaum einer repariert etwas Kaputtes. Es wird gleich entsorgt und ersetzt. Wir leben in ständiger Angst vor dem finanziellen Ruin und der Angst seine Existenz zu verlieren. Es ist richtig. Heutzutage werden wir schneller und öfter krankgeschrieben. Aber ihr seid Kinder der Nachkriegszeit und in der gab es auch weniger Wohlstand und somit weniger depressive Erkrankungen.

"Ach Depressionen. Sowas gab es früher auch nicht."

Doch, das gab es schon, nur nicht so häufig wie heute. Wie gesagt, Depressionen bzw. depressive Verstimmungen traten eher bei den wohlhabenderen Menschen auf. Das ist doch dasselbe in Afrika. Dort ist die Depressionsrate auch wesentlich geringer als in unseren Breitengraden. Und woran liegt das? Weil die Menschen dort keinen Luxus kennen. Sie sind zufrieden mit dem was sie haben. Das ist wie bei euch früher, in der Nachkriegszeit. Die Menschen dort kannten keinen Luxus. Das Einzige was wichtig ist, ist wie man an was essbares kommt und wo man ein sicheres Plätzchen zum Schlafen findet. Und das man lebt. Das ist Luxus genug.

 "Naja, ich sag ja immer...die guten alten Zeiten."

Ja, irgendwo ist da was Wahres dran.

 

 

 

21.8.15 15:50
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Twity-Autor / Website (27.1.16 09:59)
Hallöchen,

ein sehr schöner Blogeintrag. Ich musste schmunzeln beim Lesen. Generationskonflikte hat es schon immer gegeben. Da sich die älteren Mitmenschen schwer tun - sich in die nächste Generation hineinzuversetzen. Das Bild von der heilen Familie, der Sicherheit und Geborgenheit bröckelt bei den jüngeren Menschen in der heutigen Zeit immer mehr. Dies muss aber niemand verängstigen. Jede Generation kann von Zukünftsängsten, Leid und Not berichten. Und Depressionen hat es auch schon bei unseren Großmüttern und deren Müttern gegeben, sie wurden nur aus Scham verschwiegen, wie viele andere Dinge auch. Die Zukunft sollte immer eine Herausforderung sein und jeder kann an seinen Wünschen und Vorstellungen arbeiten, um sie für sich umzusetzen...


Herzliche Grüße von Twity-Autor!

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